Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung (zfbf) / Schmalenbach Business Review (sbr)

Zentrales Publikationsorgan der SG ist Schmalenbachs Zeitschrift für betriebs­wirt­schaft­liche Forschung (zfbf). Die zfbf richtet sich monatlich mit sorgfältig auf Qualität geprüften Abhand­lungen bereits renommierter wie junger Wissenschaftler über die neuesten Erkenntnisse der betriebswirtschaft­lichen Forschung sowie mit Berichten kompetenter Wirtschafts­praktiker zu aktuellen Ent­wicklungen in den Unternehmen an die interessierte allgemeine Öffentlichkeit. Als eine der führen­den betriebswirtschaftlichen Fachzeitschriften im deutschsprachigen Raum geht ihr Adressatenkreis weit über den Mitgliederbestand der Schmalenbach-Gesellschaft hinaus. In der Rubrik Kontaktstudium werden darüber hinaus praktische Erfahrungen mit der Anwendung neuer betriebswirtschaftlicher Methoden diskutiert und über praxisorientierte Forschungsarbeiten zur Lösung aktueller betriebswirtschaftlicher Probleme berichtet.

Die zfbf führt die Tradition der Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung (ZfhF) weiter, des ältesten betriebswirtschaftlichen Fachorgans, das im Jahre 1906 von Eugen Schmalenbach gegründet wurde. Vor al­lem in der Anfangsphase steuerte er nicht nur erhebliche finanzielle Mittel, sondern auch einen großen Teil der Artikel selbst bei. Die Zeitschrift war sein Sprachrohr: „Was die Zeitschrift sollte, war klar vorgezeichnet, dazu brauchte es keiner großen Über­legung. Sie sollte den Baustein liefern für die Entwicklung des Faches zur Wissenschaft. Zu einer Wissenschaft natürlich, wie ich sie verstand. Eine Betriebswirtschaftslehre nach meinem Sinne musste letzten Endes, unmittelbar oder mittelbar, dem praktischen Betrieb dienen; eine andere Betriebswirtschaftslehre interessierte mich in keiner Weise. Mochte man das, was ich wollte, ruhig Kunstlehre heißen, diese Kunstlehre war gerade das, was mir Wissenschaft war.“ Die erste Folge der Zeitschrift erschien von 1906 bis 1944 als 1.- bis 38. Jahrgang. Ab 1949 wurde sie als Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung - Neue Folge - von Karl Hax fortgeführt. Seit 1970 ist die Schmalenbach-Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. Träger der Zeitschrift.


Seit Januar 2000 erscheint die zfbf vierteljährlich national und international in engli­scher Sprache als ‚Schmalenbach Business Review’ (sbr). Mit der sbr bietet die Schmalenbach-Gesellschaft deutsch­sprachigen Wissen­schaftlern eine Plattform, ihre Arbeitsergeb­nisse einer inter­nationalen Forscher­gemeinde vorzustellen und damit am weltwei­ten Wissensaustausch durch die Ver­öffentlichung von Spitzenforschung zu partizipieren. Adressat der sbr ist in erster Linie die ‚international scientific community’. Den Anspruch auf Praktiker­orientierung erhebt sie nicht in erster Linie. Zwar legt die sbr inhaltliche Schwer­punkte auf die Bereiche ‚accounting’, ‚finance’, ‚marketing’, ‚decision theory’ und ‚neo-institu­tionalism’, steht aber – der Tradition der ZfhF beziehungsweise der zfbf fol­gend – grund­sätzlich für Beiträge aus der gesamten allgemeinen Betriebswirtschafts­lehre offen.


    

Zusätzlich zu den regelmäßigen Periodika publizieren die zfbf und die sbr in der Regel zwei Sonderhefte pro Jahr zu aktuell bedeutenden Schwerpunktthemen.

Den Mitgliedern der Schmalenbach-Gesellschaft werden zfbf und sbr im Rahmen ihrer Mitgliedschaft zur Verfügung gestellt.


 

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